Wir sind ein 3 Generationen Haus mit zwei Hundefamilien.

 

Mein Mann Detlef und ich, Petra, sind die Großeltern und leben zusammen mit unserer lieben Ridgebackhündin Juna.

Matobo Hills Juna wurde 2015 im Kennel von Alexandra Erb in Appenweier unweit von uns geboren. So erlebte ich die  Aufzucht hautnah mit und fand das großartig.

 

Wir genießen das Zusammenleben von Mensch und Hund in unserem gemeinsamen Zuhause sehr. Natürlich ist immer etwas los bei uns. Viele Menschen, viele Kinder und viele Hunde gehen hier ein und aus.

 

Unser ältester Sohn Yannick lebt mit seiner Familie nebenan zusammen mit der zweiten Hundefamilie, zwei tolle Vertreter der belgischen Rasse Malinois.

"Punk vom Further Moor" und "Caramba von der schwarzen Mamba" leben in der Familie mit zwei kleinen Kindern und sind, was viele sich leider nicht vorstellen können, tolle und sehr liebenswerte Familienhunde.

Ausserdem begleiten beide „Malis“ Yannick erfolgreich bei nationalen und internationalen IPO - Seminaren und - Wettkämpfen.

Unsere Tochter Syna und unser jüngster Sohn Robin studieren inzwischen und sind leider nicht mehr regelmäßig zuhause.

 

 

Wer mehr zu der Mensch-Hunde-Geschichte von uns lesen möchte, kann sich dem nächsten Kapitel widmen:

 

Wie kamen wir zu unserem ersten Hund?

 

Nun, unser Sohn Yannick wünschte sich schon im Alter von 8 Jahren einen Hund. Ja, welches Kind tut das nicht, dachten wir.

Aber irgendwie war da mehr, als nur die übliche Schwärmerei.

2002, als Yannick schließlich 14 Jahre war und sein Wunsch nach einem Hund ungebrochen, entschlossen wir uns gemeinsam: eine Labradorhündin sollte es sein.

 

Wir fanden „Dasca“ im nahen Elsass und nahmen sie mit nach Hause.

Da wir sehr unerfahren waren, verpflichteten wir Yannick bei den Hundefreunden Friesenheim den Welpen- und Junghundekurs zu besuchen.

 

Nach kurzer Zeit fanden Yannick und Dasca sehr viel Freude am Turnierhundesport, welcher fortan leidenschaftlich, intensiv und sehr erfolgreich betrieben wurde.

Als Dasca 2 Jahre war, wurden die Beiden Deutsche Jugendmeister im Turnierhundssport.

 

Nichtsdestotrotz stellte Dascas ausgeprägter Jagdtrieb uns auf harte Bewährungsproben.

Der Gehorsam vom Hundeplatz war vergessen, sobald sie eine Spur in der Nase hatte.

Heute profitieren wir bei der Erziehung unserer jungen Hunde sehr von den Erfahrungen, die wir damals machten.

 

In dieser Zeit begleitete ich Yannick oft auf den Hundeplatz.

Eines Tages, als ich dort hinkam, stach mir sofort ein Hund ins Auge, ich kannte die Rasse nicht, aber WOW!!! Ich war hin und weg. Ich sprach die Frau am Ende der Leine an. Es war Lisa Fink, die damalige Leiterin des Welpenkurses mit ihrem Seelenhund „Chaka“

Sie erklärte mir geduldig, wo der „RHODESIAN RIDGEBACK“ seinen Ursprung hat, sein Wesen und vieles mehr. Für mich stand sofort fest, das soll mein Hund sein.

 

2004 zog „Ye Japha Fenuku“, meine erste wundervolle Ridgebackhündin aus dem Kennel von Heike Will und Peter Obschernicat bei uns ein. Ich danke den beiden Züchtern sehr für die tolle Hündin, ich hatte mich auf ihren Rat bei der Auswahl verlassen und es war für mich der Volltreffer. Außerdem danke ich Heike von Herzen für die sehr wertvollen Tipps und Informationen, die sie mir in langen Gesprächen mitgegeben hat. Heike, ich denke so gerne an unsere Gespräche zurück!

Fortan bildete Fenuku ein Dreamteam mit Dasca und unserem Kater Wickie.

 

 

Im Frühjahr 2005, in Dascas drittem Lebensjahr kam es zu einer dramatischen Entwicklung. Sie brach plötzlich zusammen und war innerhalb weniger Stunden dem Tode näher als dem Leben.

Nur eine Blutspende von „Fenuku“ rettete ihr in dieser akuten Situation das Leben.

Aus den darauffolgende Untersuchungen ergab sich eine erschütternde Diagnose: Knochenkrebs, Lebenserwartung höchstens 3 Monate, belegt durch eine Knochenmarkspunktion und von 3 Tierärzten bestätigt.

 

Welches Drama, vor allem für Yannick, der zwei Jahre lang rund um die Uhr Zeit mit Dasca verbracht hatte.

 

Da sich Yannick damals auf dem Hundeplatz auch zunehmend für die IPO Ausbildung interessiert hatte, nahm ich diese Tatsache als Möglichkeit wahr, um ihn von seiner Trauer um die todkranke Dasca abzulenken.

 

Ich meldete ihn auf einem Seminar mit dem amtierenden FCI-Weltmeister in der Sparte IPO, Knut Fuchs.

 

Am Ende des Seminars überzeugt mich Knut, dass Yannick doch unbedingt ein Händchen habe in der Hundeausbildung und er von ihm einen Welpen bekäme.

 

Wir fanden es damals in Anbetracht der dramatischen Entwicklung von Dascas Gesundheitszustand eine gute Lösung, um den Schmerz bei uns zu lindern.

 

So zog „Indy vom Further Moor“ genannt Dira,  2005 kurz vor Weihnachten bei uns ein.

Dasca ging es immer noch erstaunlich gut, die drei Monate Lebenserwartung hatte sie locker durchgehalten.

 

Nun hatten wir ein Dreiergespann völlig unterschiedlicher Rassen: Labrador, Rhodesian Ridgeback und Malinois, die völlig problemlos miteinander in einem Haushalt lebten.

Nicht eine kritische Situation der drei Hündinnen untereinander. Wunderbar!

 

Ich machs kurz: Dasca wurde 12 Jahre alt!!!

 

2008 kam „Punk vom Further Moor“ zu unserem Hunderudel dazu. Ein ganz ruhiger und tiefenentspannter Malinoisrüde!

 

Nun war der Zeitpunkt gekommen, uns eine menschen- und  hundegerechtere Bleibe zu suchen, die allen Bedürfnissen gerecht wird. So zogen wir dann 2011 zusammen nach Kürzell in unser heutiges Zuhause.