Unsere Freude über die geplante Verpaarung von Cubi  und Juna ist riesig!!!

Cubis  zahlreiche und sehr beeindruckende Erfolge in internationalen Shows sprechen für sich.

Genauso beeindruckt hat uns sein umwerfendes Wesen, sehr freundlich, gelassen und in allen Situationen souverän haben wir ihn kennengelernt.

Deshalb geht unser Dank an Markus und Silke, wir freuen uns auf eine spannende Zeit mit euch!!!

Ein besonderes Dankeschön geht an Kristina Agibalova für die wunderschöne Deckanzeige!!!

 

Der Wurf ist für Herbst 2017 geplant. Falls Sie Interesse an einem Welpen aus dieser Verpaarung haben, nehmen sie gerne frühzeitig Kontakt mit uns auf unter

0049 162 493 4557 oder petra-kayser@web.de


1.10.2017

Nachstehende Beschreibung des Charakters des Rhodesian Ridgebacks basiert auf langjährigen Erfahrungen vieler begeisterter Rhodesian Ridgeback Züchter und Besitzer.( Quelle: Alex Dixon/GB)

 

Exzentrisch mit stets wachem Humor

 

Wäre der Rhodesian Ridgeback ein Mensch, würde man ihn als exzentrisch mit stets wachem Sinn für Humor charakterisieren. Der echte Rhodesian Ridgeback strahlt eine unanfechtbare Arroganz und Selbstsicherheit aus.

 

Beschreibungen wie "agil und geschwind", "tapfer", "der mutigste aller Jagdhunde" sind berechtigt. 

Diese Erfahrungen stammen aus Beobachtungen beim früheren Jagdeinsatz in Afrika. Diese Eigenschaften sind heute, nach Generationen der Domestizierung, immer noch vorherrschend-sofern man sie nicht durch (V)Erziehung unterdrückt. Zwar stehen dem Rhodesian Ridgeback in Europa meist nur Hasen und Eichhörnchen als Jagdziel zur Verfügung. Trotzdem stellt er auch bei den kleinsten Spaziergängen seine ausgeprägte Kombination von Schlauheit, ausgezeichnetem Seh- und Riechvermögen und einer, für einen so Großen überraschende Geschwindigkeit und Beweglichkeit unter Beweis.  Ausgeprägter starker Wille mit "Elefanten"-Gedächtnis.

 

Der junge heranwachsende Rhodesian Ridgeback (bis ca. 2 Jahre) zeigt eine Tendenz zur Überschwänglichkeit und Ungezogenheit, ja fast Rüpelhaftigkeit, welche den wahren Charakter des erwachsenen Hundes nicht durchblicken lässt. In den ersten Monaten ist es für den neuen Besitzer wichtig, einfühlsam aber bestimmt seine führende Rolle auszuüben.

 

Der Rhodesian Ridgeback ist sehr stark und nachhaltig von Umwelteinflüssen und Erziehungsmaßnahmen beeindruckbar und nennt ein nahezu elefantöses Gedächtnis sein Eigen. Er spricht daher sehr stark auf  Konsequenz, Lob und schmeicheln an. Mit einem ausgeprägten , starken Willen ausgestattet, kann er durch undosierte Härte, nicht verständlicher Schärfe oder gar Schläge nie unterwürfig gemacht werden: im Gegenteil, er wird bockig, verweigert und entzieht das Vertrauen. Die besten Ergebnisse bei der Erziehung und Training erzielt man durch freundliche Motivation und Ruhe: eine scheltende, leicht erhobenen Stimme genügt meistens, um nötige Disziplin zu erreichen.

 

Unwandelbare Treue und Liebe zu seiner Familie

Als Begleiter und Freund hängt der Rhodesian Ridgeback in unwandelbarer Treue und Liebe an seiner Familie, welche Menschen, Haustiere und Hof umfasst. Oft schließt er sich einer Person besonders eng an, der er seine spezielle liebevolle Verbundenheit angedeihen läßt.

 

Es heißt, daß man einen Rhodesian Ridgeback nicht besitzt, sondern von ihm besessen wird. Aus diesem Grund ist er ein hervorragender Wächter und Beschützer "seines Besitzes".  Unbestechliche Beschützer mit wenig Gebell und trügerischer Gelassenheit.

 

Rhodesian Ridgeback bellen selten ohne Grund und gerade so viel, wie nötig ist, um vor Gefahr zu warnen. Diese Eigenheit, gepaart mit seiner gelassenen Lebenseinstellung, ist trügerisch, denn der scheinbar unbewegliche, faule Hund, der stundenlang - am liebsten auf dem Sofa oder im Bett- schläft, verwandelt sich blitzartig in eine unbestechlichen Beschützer. Zeichen für seine Aufmerksamkeit kann eine gehobene Augenbraue  oder ein sich bewegendes Ohr (bei geschlossenen Augen sein).

 

Erst wenn es unbedingt nötig ist, baut er sich hellwach mit aufgestellten Nackenhaaren auf und bellt oder droht knurrend. Oft reicht  jedoch ein Heben des Kopfes begleitet von einem Knurren.

Grollen oder einfach ein Aufblähen der Wangen deuten daraufhin, dass da etwas ist, von dem man zwar Notiz nimmt, das aber keine Gefahr darstellt.

Wenn der Rhodesian ernsthaft droht, steht er - jeder Muskel an seinem Körper straff gespannt- mit vorgestrecktem, gesenktem Kopf da und fixiert den Eindringling mit einem harten beunruhigendem Blick, bereit jederzeit loszustürmen. Nur das Dazwischentreten seines Herren oder der Rückzug des ungebetenen Gastes kann diese angsteinlösende Drohgebärde beenden. Wenige Fremde werden es wagen, sich einem so lauernden Hund zu nähern.

 

Bekannte des Besitzers werden zwar begrüßt, aber eher zurückhaltend behandelt. Eine überschwängliche, ungestüme Begrüßung wird nur den "Lieblingsleuten" zuteil, wobei der Rhodesian Ridgeback einen Freund nie vergißt, auch nicht nach jahrelanger Trennung.

 

Seine Haltung gegenüber Kindern ist sehr unterschiedlich. Sie reicht von Gleichgültigkeit, ja fast ausweichender Umgehung bis zu aufdringlicher Zuneigung. Gefahr droht höchstens von seiner Größe und Kraft, die er im ausgelassenen Spiel mit dem Menschen (ob Erwachsener oder Kind) nicht unter Kontrolle hat.

 

Der Rhodesian Ridgeback sollte  nie als Spielzeug betrachtet, sondern als vollwertige, selbständige Persönlichkeit mit eigenen Rechten respektiert werden.

 

Von Natur aus ein bequemer Kerl, wird ein Rhodesian Ridgeback nie mehr Energie aufbringen als unbedingt nötig ist, um sein Ziel zu erreichen - er genießt es direkt, Zeit zu vertrödeln und zu faulenzen. Aus diesem Grund ist es wichtig, ihm auf ausgedehnten Wanderungen Bewegung zu verschaffen - von selbst tut er es nicht.

Während dieser täglichen Spaziergängen sollte er sich -sofern er sich mit ihnen verträgt- mit anderen Hunden spielen können. Vielleicht läßt er sich - in echtem Rhodesian Ridgeback-Stil- auch einmal zu einer dominanten Geste hinreissen. Zum Kampf kommt es aber eher selten, denn normalerweise weicht er Unannehmlichkeiten und Schwierigkeiten lieber aus, manchmal in einem Ausmaß, das man fast schon als Feigheit bezeichnen könnte. Anpöbelungen von anderen Hunden werden im allgemeinen nicht toleriert. Der Ridgeback setzt dabei gerade so viel Anstrengung ein wie nötig ist, um seine Selbstachtung zu wahren.

 

Wenn er will, kann der Rhodesian Ridgeback seine hohe Intelligenz und Schlauheit einer Maske von scheinbarer Dummheit, Begriffsstutzigkeit, Sturheit und Ungeschicklichkeit verbergen -sehr zum Ärger oder zur Belustigung seines Besitzers.  Daher endet das Training mit dem Ridgeback -sei es in der Unterordnung oder Ringtraining- oft in Frustration und man muss Zugeständnisse an seinen starken Willen, seine Durchsetzungskraft, seine Persönlichkeit uns sein Talent, die Dinge auf seine Art zu erledigen, machen.

 

Ein Beispiel:

Wiederholtes Wegwerfen eines Gegenstandes mit der Aufforderung, ihn wieder zu bringen, führt den Hund zur Ansicht, daß etwas, das man dauernd wegwirft, wohl nicht mehr gebraucht wird. Fazit: nach dem 2. Mal läßt er ihn liegen und läuft desinteressiert davon!

 

Wenn ein Ausbilder nicht viel Geduld, Motivation und Einfühlvermögen aufwendet und ihm den Sinn der verlangten "Arbeit" nicht klarmachen kann, wird eine Rhodesian Ridgeback immer versuchen, den Weg des geringsten Widerstandes und des kleinsten Aufwandes einzuschlagen.

 

In Ausstellungen nimmt der Rhodesian Ridgeback -im Gegensatz zu vielen anderen Rassen- oft eine gelangweilte, fast lethargische Posse ein und es braucht viel Können, dies zu verbergen. Kaum aus dem Ring entlassen wird er mit höchster Begeisterung und Geschwindigkeit freudig hochspringen und toben.

 

Zusammengefaßt kann gesagt werden, daß sich der Rhodesian Ridgeback, mit viel Humor und Persönlichkeit gelassen und willig in seine Umwelt einfügen läßt. Er reagiert rasch und perfekt auf alles, was man von ihm wünscht- aber nur wenn es ihm genehm ist und wenn er einen Sinn dahinter sieht.

 

Trotz des gegenteiligen Anscheins ist er ein ständig aufmerksamer, intelligenter und treuer Hund. Er verbirgt seine (stürmische) Zuneigung nicht und ist stets für seinen Herrn und dessen Schutz bereit- wenn es sein muss, bis zum Äußersten!

 

(Quelle: Alex Dixon GB)